Kapitalerhalt zuerst: Warum Drawdowns über Ihren Vermögensaufbau entscheiden
Es klingt unspektakulär, ist aber der vielleicht wichtigste Satz der Geldanlage: Verluste wiegen schwerer als Gewinne. Das ist keine Meinung, sondern Mathematik.
Merksatz: Wer 50 % verliert, muss anschließend 100 % gewinnen, nur um wieder bei null zu sein.
Diese Asymmetrie — oft „Risikoanomalie“ genannt — erklärt, warum das Vermeiden großer Rückschläge so mächtig ist. Ein Depot, das in der Krise „nur“ 20 % statt 50 % verliert, ist danach viel schneller wieder im Plus und lässt den Zinseszins ungestört arbeiten.
Weniger Drawdown ist der eigentliche Hebel
Viele suchen die Abkürzung über höhere Rendite — mehr Risiko, mehr Hebel, heiße Tipps. Der ruhigere und oft wirksamere Weg ist der andere: die tiefen Täler flacher machen. Regelbasierte Ansätze wie ein Trendfilter oder ein Volatilitäts-Stop zielen genau darauf. Ihr belegter Nutzen liegt in geringeren Rückschlägen und ruhigeren Nerven — nicht in einem garantierten Schlagen des Marktes.
Ehrlich bleiben
Kein System vermeidet jeden Verlust, und rückgerechnete Kurven sind kein Beweis für die Zukunft. Aber die Grundidee — Kapitalerhalt zuerst — ist solide und uralt. Wie man sie praktisch umsetzt, besprechen wir gern in einem kostenlosen Gespräch.